DIY: Bruchschokolade

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Wir waren gestern zum Frühstück eingeladen und vor lauter Kind ist mir zum Glück gerade noch rechtzeitig eingefallen, dass wir eine Kleinigkeit mitbringen sollten. Praktischerweise kam die Inspiration zu dem Mitbringsel genau zum richtigen Zeitpunkt Samstagmittag in Rachel Khoos Sendung „London in meiner Küche“: Bruchschokolade.

Die kann man ganz einfach selber machen und sieht hübscher aus, als einfach eine gekaufte Tafel Schokolade zu verschenken. Ich habe dazu Zartbitter- und Vollmilchschokolade über dem Wasserbad geschmolzen, alles in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform gegossen und dann gesalzene Nüsse und Cranberries darauf verteilt. Anschließend das Ganze einfach in den Kühlschrank stellen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag kann man die Schokolade ganz einfach in Stücke brechen und in hübsche Tütchen verpacken.

Je mehr Kakaoanteil in der Schokolade, desto weniger cremig wird sie und lässt sich dann auch einfacher brechen. Das gilt auch, je weniger Schokolade man nimmt, dann wird die Bruchschokolade nicht so dick. Aber das ist Geschmackssache. Genau wie die Zutaten, die man auf der Schokolade verteilt. Ich experimentiere bestimmt noch ein paar Mal.

Und sonst so? Rachel Khoo!

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Eine meiner liebsten Beschäftigungen, wenn Nele Mittagsschlaf macht: Rachel Khoo schauen. Als Nele noch sehr viel kleiner war, habe ich Stunden und Tage damit verbracht, mit ihr auf dem Arm im Schaukelstuhl zu sitzen. Das Kinderzimmer hatte ich vom Schaukelstuhl aus bald zur Genüge studiert, da haben mich Pinterest und Instagram durch den Tag gerettet, während Nele ihn auf mir liegend verschlafen hat.

Nele wurde größer und schwerer. Und anspruchsvoller. Einfach so schlafen war nicht mehr drin (…also aus Neles Sicht, ich ja eh nicht – als Mutter braucht man nämlich keinen Schlaf). Stattdessen wirkte es umso beruhigender auf sie, je mehr ich in Bewegung war. Mit ihr auf dem Arm selbstverständlich. Allerdings hatte ich so keine Hände mehr frei und war ja eh ständig in Action. Die Schwangerschaftskilos bin ich auf diese Weise rasend schnell losgeworden (viel zu schnell und außerdem auch noch zu viele). Ich bin wochenlang zu nicht sehr viel gekommen.

Seit ein paar Wochen schläft Nele (während des Tages) endlich regelmäßiger und ich nehme tagsüber oft eine Tragehilfe, damit ich mal für einen Moment die Hände frei habe.
Oft blättere ich dann durch Magazine, beantworte ein paar Mails, oder schaue Rachel Khoo. Zur regulären Sendezeit Samstagmittag auf Sixx klappt es selten, aber in solchen Fällen gibt es ja die passende App. Ich mag die Sendung, weil sie so bunt ist und weil es immer noch um anderes geht, als einfach nur kochen. Die Rezepte im TV und online stimmen manchmal nicht so ganz überein, aber das stört mich nicht weiter. So ist das eben im Leben, es läuft nicht immer alles perfekt.