Die Zeiten ändern sich

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Und zwar ständig. Zuerst dreht sich das Kind vom Rücken auf den Bauch, dann krabbelt es quer durch die Wohnung und plötzlich steht es schneller als man schauen kann. Die Entwicklung geht dermaßen rasant voran und irgendwie sind die ersten Monate unglaublich schnell vergangen. Oft meint man ja, dass genau das Gegenteil der Fall ist, wenn man nachts hundemüde das Kind schaukelt und die Zeit dabei überhaupt nicht vergeht.

Und schwupps, schon beginnt morgen bereits die Eingewöhnung in die Krippe. Und wie bei allen Veränderungen seit Neles Geburt machen sich auch hier gemischte Gefühle in meinem Mutterherzen breit. Die Freude über den Krippenplatz war riesig! Total erleichternd. Wie hätte das sonst funktionieren sollen, wenn ich wieder arbeiten gehe?! Das Ende der Elternzeit muss man schließlich lange bevor man überhaupt irgendetwas zur Betreuung weiß angeben. Die Hunde als Babysitter? Eher keine gute Idee.
Aber jetzt wo der erste Tag in der Krippe direkt bevor steht: Sehr seltsam, dass Nele demnächst mehr wache Zeit mit einer anderen Bezugsperson als mir verbringen wird. Gleichzeitig freue ich mich aber auch auf die Zeit für mich und auf meinen Job, der mir schon immer total viel Spaß gemacht hat. Oh man. Jetzt ist mein kleines Baby schon so groß. Ein Vorgeschmack darauf, wie es später mal sein wird, wenn Nele auszieht. So fühlt es sich an.
Loslassen – was für eine schwierige Übung in dieser wohl innigsten Beziehung zwischen Mutter und Kind.