Hunger. Jetzt.

  
Nun ja. Zwar äußert Nele noch nicht wörtlich, dass sie Hunger hat, aber wenn sie sich in der Küche auf den Boden wirft und sich jammernd an meine Beine klammert, dann ist dies ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass es allerhöchste Zeit ist den Magen zu füllen.

Wenn ich abends mit dem schlafenden Kind auf mir, oder mit Neles Füßen (oder jedem anderen, beliebigen Körperteil) in meinem Gesicht neben Nele im Bett liege, dann klicke ich mich gerne durch Instagram. Beim ersten Anblick eines Melone-Feta-Salats dachte ich noch: interessant. Heute mal schnell nachgeschnibbelt. Mit Wassermelone, Feta, Basilikum und Balsamico-Creme. Und es war so: Oh. Ja. Lecker.

Und sonst so? Rachel Khoo!

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Eine meiner liebsten Beschäftigungen, wenn Nele Mittagsschlaf macht: Rachel Khoo schauen. Als Nele noch sehr viel kleiner war, habe ich Stunden und Tage damit verbracht, mit ihr auf dem Arm im Schaukelstuhl zu sitzen. Das Kinderzimmer hatte ich vom Schaukelstuhl aus bald zur Genüge studiert, da haben mich Pinterest und Instagram durch den Tag gerettet, während Nele ihn auf mir liegend verschlafen hat.

Nele wurde größer und schwerer. Und anspruchsvoller. Einfach so schlafen war nicht mehr drin (…also aus Neles Sicht, ich ja eh nicht – als Mutter braucht man nämlich keinen Schlaf). Stattdessen wirkte es umso beruhigender auf sie, je mehr ich in Bewegung war. Mit ihr auf dem Arm selbstverständlich. Allerdings hatte ich so keine Hände mehr frei und war ja eh ständig in Action. Die Schwangerschaftskilos bin ich auf diese Weise rasend schnell losgeworden (viel zu schnell und außerdem auch noch zu viele). Ich bin wochenlang zu nicht sehr viel gekommen.

Seit ein paar Wochen schläft Nele (während des Tages) endlich regelmäßiger und ich nehme tagsüber oft eine Tragehilfe, damit ich mal für einen Moment die Hände frei habe.
Oft blättere ich dann durch Magazine, beantworte ein paar Mails, oder schaue Rachel Khoo. Zur regulären Sendezeit Samstagmittag auf Sixx klappt es selten, aber in solchen Fällen gibt es ja die passende App. Ich mag die Sendung, weil sie so bunt ist und weil es immer noch um anderes geht, als einfach nur kochen. Die Rezepte im TV und online stimmen manchmal nicht so ganz überein, aber das stört mich nicht weiter. So ist das eben im Leben, es läuft nicht immer alles perfekt.