Hunger. Jetzt.

  
Nun ja. Zwar äußert Nele noch nicht wörtlich, dass sie Hunger hat, aber wenn sie sich in der Küche auf den Boden wirft und sich jammernd an meine Beine klammert, dann ist dies ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass es allerhöchste Zeit ist den Magen zu füllen.

Wenn ich abends mit dem schlafenden Kind auf mir, oder mit Neles Füßen (oder jedem anderen, beliebigen Körperteil) in meinem Gesicht neben Nele im Bett liege, dann klicke ich mich gerne durch Instagram. Beim ersten Anblick eines Melone-Feta-Salats dachte ich noch: interessant. Heute mal schnell nachgeschnibbelt. Mit Wassermelone, Feta, Basilikum und Balsamico-Creme. Und es war so: Oh. Ja. Lecker.

DIY: Bruchschokolade

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Wir waren gestern zum Frühstück eingeladen und vor lauter Kind ist mir zum Glück gerade noch rechtzeitig eingefallen, dass wir eine Kleinigkeit mitbringen sollten. Praktischerweise kam die Inspiration zu dem Mitbringsel genau zum richtigen Zeitpunkt Samstagmittag in Rachel Khoos Sendung „London in meiner Küche“: Bruchschokolade.

Die kann man ganz einfach selber machen und sieht hübscher aus, als einfach eine gekaufte Tafel Schokolade zu verschenken. Ich habe dazu Zartbitter- und Vollmilchschokolade über dem Wasserbad geschmolzen, alles in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform gegossen und dann gesalzene Nüsse und Cranberries darauf verteilt. Anschließend das Ganze einfach in den Kühlschrank stellen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag kann man die Schokolade ganz einfach in Stücke brechen und in hübsche Tütchen verpacken.

Je mehr Kakaoanteil in der Schokolade, desto weniger cremig wird sie und lässt sich dann auch einfacher brechen. Das gilt auch, je weniger Schokolade man nimmt, dann wird die Bruchschokolade nicht so dick. Aber das ist Geschmackssache. Genau wie die Zutaten, die man auf der Schokolade verteilt. Ich experimentiere bestimmt noch ein paar Mal.